Die Ausbildung zum geprüften Rettungshundeteam
Die von der DRK Rettungshundestaffel Aachen eingesetzten Teams, haben die Prüfung nach der gemeinsamen Prüfungsordnung gemäß DIN 13050 erfolgreich bestanden. Diesen mittlerweile bundesweit genormten Leistungsstandard, der alle 18 Monate aufs neue durch externe Prüfer abgenommen werden muss, garantieren wir den anfordernden Polizeidienststellen und Einsatzleitungen. Wir bilden nach der Devise aus, nicht die Masse zählt sondern die Qualität jedes einzelnen Teams, die sich im Einsatz zu einem großen Team / Staffel ergänzen.
Alle Hundeführer hatten sicherlich ganz unterschiedliche Gründe um bei uns in die Rettungshundearbeit einzusteigen. Mindestens zwei Gründe hört man jedoch bei fast Allen: Die Suche nach einer sinnvollen Beschäftigung mit und für ihren Hund, vor allem aber der Gedanke, uneigennützig irgendwann ein Leben retten zu können. Auch wenn nicht jedes ausgebildete Rettungshundeteam in seiner aktiven Dienstzeit eine Person in dem ihm zugewiesenen Suchgebiet findet, klappt die ganze Arbeit der Rettungshundestaffel nur wenn eine ausreichende Anzahl explizit ausgebildeter und geprüfter Teams zur Verfügung stehen. Um im Ernstfall ein Suchgebiet als „sauber“ zu erklären oder aber die vermisste Person zu finden.
Die umfangreiche Ausbildung ist das wichtigste Kapitel in der Rettungshundearbeit. Nur ein sehr gut ausgebildetes Rettungshunde-Team (Mensch und Hund) sichert einen reibungslosen Einsatzablauf und garantiert das sichere Auffinden der vermissten Personen. Von den Menschen werden Teamfähigkeit, Geduld und vor allem Belastbarkeit gefordert. Die künftigen Rettungshundeführer/innen müssen sich im Klaren sein das viele Einsätze nachts, bei schlechtem Wetter und meist in unbekannten, unwegsamen Geländen stattfinden. Die hohe psychische und physische Belastung an Mensch und Hund machen eine intensive Ausbildung notwendig. Durch die intensive Arbeit wachsen die Menschen mit ihrem vierbeinigen Freund zu einem echten Rettungshunde-Team zusammen.
Der Ausbildungsweg des künftigen Rettungshunde-Teams beginnt im Idealfall mit der Auswahl eines für die Rettungshundearbeit geeigneten und zum/zur Rettungshundeführer/-in passenden Hund. Es braucht sehr nervenstarke Tiere, damit sie Einsätze unter schwersten Bedingungen über längere Zeit durchstehen können. Mit dem Eintritt in die Rettungshundestaffel beginnt die Grundausbildung.
Der Eignungstest innerhalb der sechsmonatigen Probezeit überprüft die grundsätzliche Eignung des Hundes und des Hundeführers/-innen. Zwischen der Aufnahme in die Rettungshundestaffel und der ersten Flächenprüfung liegen in der Regel 18 bis 24 Monate intensive Ausbildungsarbeit. Im Laufe dieser ersten beiden Ausbildungsjahre werden die heranwachsenden Teams auch auf ihre Eignung für die Trümmersucharbeit hin überprüft. Da der Trümmereinsatz in sehr komprimierter Form nochmals ganz andere Anforderungen an Hund und Mensch stellt, werden nur wenige wirklich geeignete Rettungshunde-Teams zur Trümmerprüfung ausgewählt.



